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11 Tipps, damit gesundes Essen auch wirklich schmeckt

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11 Regeln, die gesundes Essen einfach machen

Was ist eigentlich gesundes Essen?

Abwechslungsreich, gesund und umweltschonend – die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat 11 Empfehlungen veröffentlicht, an denen du dich orientieren kannst.

  • Dein Körper braucht ausreichend Flüssigkeit – etwa 1,5 Liter pro Tag. Am besten trinkst du Wasser oder andere kalorienfreie Getränke wie ungesüßten Tee. 
  • Obst und Gemüse versorgen dich mit wichtigen Nährstoffen und machen satt. Iss mindestens fünf Portionen am Tag. Am nachhaltigsten ist es, wenn du dich beim Einkauf an einem Saisonkalender orientierst.
  • Hülsenfrüchte – das sind zum Beispiel Erbsen, Bohnen und Linsen – sollten mindestens einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Eine Handvoll Nüsse kannst du täglich essen. 
  • Brot, Nudeln und Reis aus Vollkorn liefern Energie. Und sie machen dich länger satt als Produkte aus Weißmehl. 
  • Pflanzliche Öle enthalten lebensnotwendige Fettsäuren und Vitamin E. Greife bevorzugt etwa zu Rapsöl und daraus hergestellter Margarine sowie Walnuss-, Lein-, Soja- und Olivenöl.
  • Milch und Milchprodukte enthalten Nährstoffe, die wichtig für die Gesundheit unserer Knochen sind. Wenn du pflanzliche Milchalternativen verwendest, solltest du auf deine Versorgung mit Calcium, Jod, Vitamin B2 und B12 achten.
  • In Fisch stecken wichtige Omega-3-Fettsäuren und Jod. Deswegen wird empfohlen 1 bis 2 Mal pro Woche Fisch zu essen.
  • Fleisch liefert deinem Körper Eisen, Selen und Zink. Zu viel Fleisch kann aber auch Krankheiten fördern. Wenn du Fleisch und Wurst isst, beschränk dich am besten auf 300 Gramm pro Woche.
  • In vielen verarbeiteten Lebensmitteln und Fertigprodukten wie Süßigkeiten, Fast Food, Chips und Gebäck verstecken sich Zucker, Salz und Fett. Iss sie daher nur gelegentlich.
  • Lass dir Zeit beim Essen. Gemeinsames Essen mit Freundinnen und Freunden oder deiner Familie tut gut.
  • Gesundes Essen und genügend Bewegung gehören zusammen. Mit täglicher Bewegung förderst du deine Gesundheit.

Was ist die Planetary Health Diet?

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Wie beeinflusst Ernährung unser Klima?

Wie beeinflusst unsere Ernährung das Klima?

  • Um Nahrung herzustellen, benötigen wir viel Land, Wasser und Energie. Besonders tierische Lebensmittel verbrauchen viele Ressourcen. Bei der Herstellung von einem Kilo Rindfleisch werden etwa 15.000 Liter Wasser verbraucht, für ein Kilo Kartoffeln nur 187 Liter.
  • Forschende haben sich gefragt: Wie können wir bis zum Jahr 2050 alle Menschen gesund ernähren und gleichzeitig die Natur schützen? 2050 werden voraussichtlich 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Um dieses Ziel zu erreichen haben sie die "Planetary Health Diet" entwickelt.
  • Die Empfehlungen: Iss vor allem Gemüse und Obst. An zweiter Stelle stehen Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und Nüsse sowie ungesättigte Pflanzenöle. Iss weniger tierische Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte.

Das hilft dir bei Hitze wirklich!

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Das hilft dir bei Hitze wirklich!

Janina: Es ist erst neun Uhr morgens und es ist schon so heiß. Trotzdem müssen viele von euch in die Schule oder zum Sport. Ich will heute herausfinden, was hilft wirklich bei einem heißen Tag. Dafür treffe ich mich mit Katharina Lechner am Forschungszentrum Helmholtz Munich. Sie ist Kardiologin und weiß, wie Hitze auf unseren Körper wirkt. Was wir tun können, damit wir gut durch einen heißen Tag kommen.

Hallo, Katharina.

Katharina Lechner: Hallo, Janina.

Sport bei 30 °C?

Janina: In der Schule fällt ja der Sportunterricht meist auf die heiße Zeit. Sport bei 30 Grad, ist das noch okay? Oder sollte man lieber darauf verzichten?

Katharina Lechner: Sport ist super wichtig, um leistungsfähig zu bleiben. Aber es gibt Ausnahmen. Und eine dieser Ausnahmen ist zum Beispiel Hitze. Weil bei Hitze ist es ohnehin schon so, dass der Körper mehr arbeiten muss als normal. Der Puls ist zum Beispiel schon höher, auch in Ruhe. Und deswegen sollte man eben, du hattest 30 Grad angesprochen, an diesen Tagen einige Dinge beachten. Und das ist sicher kein guter Tag, um bei 30 Grad in der Mittagsitze auf der Tatarnbahn, auf die die Sonne knallt, einen persönlichen Rekord aufzustellen. Sondern man sollte eher sein Training strategisch ändern, möglicherweise mehr Dehnungsübungen, mehr Taktiktraining. Und das Wichtigste ist, wenn einen dann doch mal der Ehrgeiz packt und man in der Sonne am Fußballfeld steht, dann sollte man ausreichend Pausen einhalten. Man sollte immer wieder zwischendurch trinken. Und wenn man Warnsignale bemerkt, zum Beispiel jetzt Übelkeit, Schwindel oder Benommenheitsgefühl dann bitte raus. Tatsächlich nicht den Helden spielen, das ist auch wichtig, sondern tatsächlich Pause machen.

Janina: Okay, also Sport geht also. Aber wenn man zum Beispiel Sportunterricht am Mittag hat, dass man es dann ruhig angeht und auf sich hören soll.  

Katharina Lechner: Richtig, genau.

Das hilft bei Hitze (Kleidung, Trinken)

Janina: Also hier im Schatten ist es ja gerade gut auszuhalten. Aber trotzdem muss man ja in die Schule oder zum Sport, oder wenn man unterwegs ist, was sind dann die wichtigsten Tipps?

Katharina Lechner: Also man sollte die Erledigungen möglichst in die kühle Tageszeit, also morgens, legen. Zweitens, ausreichend trinken und auch regelmäßig trinken, nicht erst, wenn der große Durst kommt. Wasser ist zum Beispiel ideal geeignet. Dritter Punkt hat mit dem körpereigenen Kühlmechanismen zu tun. Also du weißt ja, wenn es heiß ist, dann kommen die Adern mehr raus. Eine Möglichkeit, die Kühlung zu unterstützen, ist, dass man zum Beispiel das Handgelenk unter kühles Wasser hält. Das kann man auch in der Schule gut machen auf der Toilette. Dann, das ist logisch, zum Beispiel Schatten suchen. Und wenn eben kein Schatten vorhanden ist, sollte man Schatten herstellen, zum Beispiel indem man ein Cappy aufsetzt. Sonnenbrille ist auch wichtig. Oder tatsächlich Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, idealerweise 50, um sich zu schützen.  

Janina: Du hast ja schon die Kleidung angesprochen. Also ich trage jetzt gerade eine Hose und ein T-Shirt mit leichtem Stoff. Was ist denn an heißen Tagen sinnvoll?  

Katharina Lechner: Das hat mit dem körpereigenen Kühlmechanismen zu tun. Kleidung sollte das idealerweise unterstützen. Und einer dieser Kühlmechanismen ist, wenn es sehr warm ist, dann schwitzt man ja und dieser Schweiß verdunstet dann auf der Haut und das kühlt den Körper. Und eben Kleidung, die das unterstützt, ist zum Beispiel weit, luftdurchlässig, also atmungsaktiv, wie man oft hört. Und sollte idealerweise auch hell sein. Zum Beispiel, ich habe so ein helles, weites Top an, du hast eben eine helle, weite Leinenhose an. Das wären ideale Kleidungsstücke für heiße Tage. Was die Hitze im Körper einsperrt, sind eher enge Kleidungsstücke oder auch sehr dunkle Kleidungsstücke. Sozusagen schwarze Kleidung ist im Sommer nicht so geeignet.

Janina: Man hört ja immer auch, dass man viel trinken soll, aber am besten nicht eiskalt oder auch lieber keine Softdrinks. Warum eigentlich?

Katharina Lechner: Eiskaltes Wasser ist per se jetzt nicht gefährlich oder schädlich. Es ist nur so, dass wenn Menschen oder manche Menschen große Mengen sehr schnell davon trinken, dass sie Magenschmerzen kriegen. Das ist natürlich kontraproduktiv. Aber da sollte jeder auf sich selbst achten und in seinen Körper reinhören. Zum zweiten Punkt, Softdrinks, die sind sehr, sehr zuckerreich und haben sehr, sehr viele Kalorien, die man eigentlich nicht braucht. Idealerweise sollte man eigentlich das ersetzen, was der Körper verliert. Und das sind vor allem Wasser und Blutsalze. Und zu den Softdrinks möchte ich auch noch eine Ergänzung machen. Es gibt ja auch diese Energydrinks, die nicht nur sehr, sehr zuckerreich sind, sondern auch sehr viel Koffein enthalten. Bei Hitze ist der Puls ohnehin schon höher. Und eben dieses viele Koffein da drin kann zusätzlich dazu führen, dass der Körper noch gestresst ist zusätzlich. Sollte man deswegen eher vermeiden.  

Janina: Okay, und was ist jetzt am besten bei heißen Tagen, was man trinken sollte?

Katharina Lechner: Ja, so am besten ist Wasser. Man kann auch ungesüßte Tees trinken, lauwarm zum Beispiel. Was auch gut ist, sind stark verdünnte Fruchtsaftschorlen, wirklich mit der Betonung auf stark verdünnt. Und Salz kann man in der Regel über die normale Ernährung aufnehmen. Wenn man sehr, sehr viel schwitzt und sehr viel Sport macht, dann bewährt sich auch, dass man zum Beispiel eine Messerspitze Salz in die Fruchtschorle, zum Beispiel die Apfelsaftschorle gibt. Oder tatsächlich Elektrolytgetränke verwendet. Oder auch so Dinge wie dieses türkische Joghurtgetränk, diese Ayran, der auch sozusagen eine Mischung aus Joghurt, Wasser oder was auch günstig bei Hitze ist.

Warnzeichen erkennen

Janina: Woran merke ich eigentlich, dass es mir zu heiß wird oder ich zu wenig getrunken hab?

Katharina Lechner: Also, das beginnt oft relativ subtil mit, zum Beispiel, Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen. Ein Symptom kann zum Beispiel auch durch den Blutsalzverlust sein, dass man Muskelkrämpfe kriegt. So stärkere Warnsymptome sind dann schon natürlich jede Art von Benommenheit, von Schwindel oder von Übelkeit. Das sollte man auf jeden Fall ernst nehmen. Und was auch ein guter Indikator ist, wie oft man zur Toilette muss und wie ungefähr der Urin aussieht. Wenn das sehr, sehr dunkel ist und man geht fast gar nie zur Toilette, dann ist das ein relativ sicheres Zeichen dafür, dass man mehr trinken sollte.  

Janina: Man hört ja auch immer solche Wörter wie Hitzschlag oder Sonnenstich.  Was muss man denn da beachten? Ist das das Gleiche?

Katharina Lechner: Es ist nicht das Gleiche. Sonnenstich entsteht dadurch, dass zu viel Sonne auf den Kopf scheint und eben die Gehirnhäute reizt. Und dann entzünden sie sich. Und dann hat man eben so Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen. Aber der ganze Körper ist nicht überhitzt. Das ist eben der wesentliche Unterschied zum Hitzschlag. Beim Hitzschlag ist der ganze Körper einfach zu heiß. Das heißt, die Kühlmechanismen versagen. Und das ist tatsächlich ein absolut lebensgefährlicher Notfall.

Was tun bei zu viel Hitze?

Janina: Wenn ich jetzt merke, mir geht's nicht gut oder ich hab zu viel Sonne abbekommen, was soll ich dann tun?

Katharina Lechner: Raus aus der Sonne, möglichst in den Schatten, möglichst in die Kühle, wenn möglich. Zweitens, man sollte in kleinen Schlucken trinken. Ich hatte gesagt, eins der Symptome von zu viel Sonne oder Hitze ist ja Übelkeit. Wenn man dann große Mengen Wasser reinstürzt, dann kommt's oft wieder raus, weil einem dann sehr, sehr übel wird. Das heißt, kleine Schlucke sind wichtig. Man sollte jemandem Bescheid sagen, möglichst nicht jetzt alleine bleiben, falls sich der Zustand verschlechtert, dass der oder diejenige dann auch Hilfe rufen kann. Und man kann auch versuchen, zu kühlen, zum Beispiel so feuchte Tücher auflegen. Man kann grundsätzlich auch Coolpacks verwenden, aber dann bitte richtig wichtig, und das sollte man auf jeden Fall beachten, immer ein Tuch um das Coolpack zu wickeln, nie das Coolpack oder das Eis auf die nackte Haut legen.

Janina: Was soll man dann auch gar keinen Fall tun in so einer Situation?

Katharina Lechner: Erstens, den Helden spielen, also weitermachen und die Warnzeichen ignorieren. Zweitens, man sollte den Körper nicht zusätzlich stressen. Das heißt, auf keinen Fall jetzt in den kalten See oder ins kaltes Wasser springen, weil das eben zusätzlich Stressoren sind, den man eher vermeiden sollte. Und auf keinen Fall irgendwo alleine hingehen, verschwinden, ohne vorab Bescheid zu sagen, dass es einem nicht so gut geht.  

Wie helfe ich anderen?

Janina: Wie kann ich dann anderen helfen, wenn ich merke, ihnen geht's nicht gut?

Katharina Lechner: Natürlich Hilfe anbieten, die Personen in Schatten bringen, Wasser anbieten oder was zu trinken anbieten, Kontakt herstellen. Und wenn du merkst, du kommst mit der Situation nicht mehr selbst zurecht, dann 112 wählen, Hilfe holen. Natürlich, wenn man jemandem schon bewusstlos vorfinden würde,  am Boden liegend dann auch 112 rufen, das ist das erste, was man tun sollte, die stabiler Seitenlage bringen und sollte jemand wirklich nicht atmen, dann mit Wiederbelebungsmaßnahmen sofort beginnen.  

Danke, dass du dir Zeit genommen hast. Ich hab viel gelernt, die Hose hab ich schon mal richtig gemacht. Mit dem Eiswasser, das war dann noch mal was Neues. Gerne, mich sehr gefreut. Dann ab mit die Mittagspause.

Das Wichtigste zum Mitnehmen

Hitze ist anstrengend, aber wir sind ihr nicht komplett ausgeliefert. Wir können einiges tun, um gut durch heiße Tage zu kommen. Wichtig ist vor allem, viel Wasser trinken regelmäßig, Pausen zu machen, leichte Klamotten und Kopfbedeckung, den Tag gut planen und Warnsignale von dir und anderen ernst nehmen. 

Bewegung im Alltag: Warum jede Bewegung zählt

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Darum zählt jede Bewegung im Alltag

  • Unser Alltag erfordert immer weniger Bewegung.
  • Dabei senkt regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko für viele Krankheiten, wie Krebs oder Typ-2-Diabetes. Regelmäßige Bewegung hilft dabei, fit und aktiv zu werden und zu bleiben und verlangsamt den Alterungsprozess. Bewegung sorgt dafür, dass wir uns Dinge besser merken können. Sie verbessert die Stimmung und hilft gegen Stress.
  • Unser Körper ist genetisch auf viel Bewegung programmiert. Deshalb sollten wir auch möglichst wenig sitzen und lange Arbeitsstunden mit kurzen Spaziergängen oder Dehnübungen auflockern.
  • Jugendlichen werden mindestens 90 Minuten Bewegungszeit pro Tag empfohlen. An 3 Tagen pro Woche sollte das Sport sein, bei dem man ins Schwitzen kommt.Das klingt nach ganz schön viel, aber auch Alltagsaktivitäten, wie Rad fahren, gehen oder sogar staubsaugen zählen dazu.
  • Das Wichtige ist, dass jede Bewegung zählt!

Können Handy und Computer süchtig machen?

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Handysucht: Das steckt dahinter

In Social Media und Online-Games scheint die Welt immer aufregend zu sein. Deshalb sind wir auch besonders dazu verleitet, viel Zeit mit dem Handy, Tablet oder PC zu verbringen.

  • Übermäßig viel Zeit am Computer oder Smartphone kann sich allerdings zu einer Sucht entwickeln.
  • Kritisch wird es, wenn wir uns unruhig oder gereizt fühlen, sobald wir diese Medien nicht nutzen können. Oder wenn wir anfangen Freunde, Familie oder die Schule zu vernachlässigen.
  • Viele Apps, soziale Medien und Spiele sind darauf ausgerichtet, so viel Aufmerksamkeit wie möglich von uns zu bekommen. Darum erhalten wir auch regelmäßig Push-Benachrichtigungen. Likes und Reaktionen lösen ein gutes Gefühl aus und der unendliche Scroll sorgt dafür, dass wir immer weiter unterhalten werden.
  • Multiplayer-Apps verführen mit Challenges dazu, gemeinsam viel Zeit am Smartphone oder Computer zu verbringen.

Wir sollten uns daher regelmäßig fragen:

  • Funktioniert mein Alltag noch, treffe ich Freunde und gehe ich meinen Hobbys nach?
  • Habe ich die Kontrolle über meinen Medienkonsum und kann ich auch mal gut Zeit ohne Bildschirm verbringen?

Tipps gegen Stress

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Tipps gegen Stress

Stressige Situationen können viel von dir abverlangen. Es gibt jedoch Strategien und Tipps, mit denen du Stress bewältigen und abbauen kannst und auch in stressigen Zeiten gesund bleibst. Frau Dr. Christine Allwang vom TUM Klinikum Rechts der Isar erklärt im Interview, was Stress ist und gibt Tipps, was man im Alltag gegen Stress tun kann.

Zum Beispiel:

  • Gedanken-Stopp gegen negative Gedanken in stressigen Situationen
  • Kreativität als Ausgleich bei Stress
  • Entspannungstechniken zum Stressabbau
  • Mit Hilfe und Unterstützung Stress bewältigen
  • Sich den Stress von der Seele schreiben

Einschlaf-Tipps: Schlafen wie die Profis

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Schlaftipps: So schläfst du wie ein Profi

Hast du Probleme mit dem Einschlafen? Kannst du nicht richtig durchschlafen oder wachst du zu früh auf?

  • Jugendliche brauchen etwa 8 Stunden Schlaf. Manche brauchen mehr und andere weniger. Wichtig ist, dass der Schlaf erholsam ist.
  • Viele Jugendliche schlafen schlecht, weil ihnen zum Beispiel der Schulstress oder Ärger mit dem Freund oder der Freundin zu schaffen macht.
  • Andere knirschen mit den Zähnen oder haben Albträume und Sorgen, die den Schlaf beeinträchtigen können.

Es gibt aber ein paar Dinge, die dabei helfen können, besser zu schlafen:

  • Vor dem Schlafen gehen, ist es besser keine Zeit mehr vor dem Handy oder PC zu verbringen. Denn aufregende Inhalte können das Einschlafen erschweren.
  • Statt Kaffee, Energydrinks und Co. sollten wir ab dem späteren Nachmittag Wasser oder Kräutertee trinken.
  • Alkohol hilft zwar beim Einschlafen, der Schlaf ist dann aber wenig erholsam.  Auch Rauchen ist schlecht für den Schlaf. Es macht wach und sorgt dafür, dass wir nicht so gut einschlafen können.
  • Bewegung am Tag ist für einen guten Schlaf wichtig. Anstrengenden Sport treiben wir aber besser nicht mehr vor dem Schlafen gehen.
  • Wichtig ist, möglichst jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und am besten beim ersten Klingeln des Weckers aufzustehen.

So steht einer erholsamen Nacht nichts mehr im Wege.

Was passiert bei der J1-Untersuchung?

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Was passiert bei der J1-Untersuchung?

Warum ist die J1-Untersuchung wichtig für mich?
Es gibt einige Gründe, warum man eine sogenannte Vorsorge schon als Jugendliche oder als Jugendlicher in Anspruch nehmen sollte:

  • Manche Krankheiten oder gesundheitliche Probleme merkt man nicht sofort, oder sie sind nur für Menschen mit einer medizinischen Ausbildung oder mit einer bestimmten Untersuchung erkennbar.
  • Die J1 dient also dazu, Gesundheitsprobleme früh zu erkennen, damit diese behandelt werden und du sie nicht ins Erwachsenenalter „mitnimmst“.
  • Außerdem kannst du bei der J1-Untersuchung alle Fragen zu Gesundheitsthemen stellen, die dir deine Eltern vielleicht nicht beantworten können oder die du deinen Eltern nicht stellen möchtest. Vor der Ärztin oder dem Arzt muss dir nichts peinlich sein.

Zu welcher Ärztin oder zu welchem Arzt muss ich für die J1 gehen?

  • Du kannst zu einer Kinder- und Jugendärztin oder einem Kinder- und Jugendarzt oder auch zu einer Allgemeinärztin oder einem Allgemeinarzt („Hausärztin oder Hausarzt“) gehen.
  • Für die J1-Untersuchung solltest du vorher einen Termin ausmachen. Bei vielen Arztpraxen geht das mittlerweile auch online.
  • Wenn du einen Termin hast, brauchst du dafür deine Krankenversicherungskarte und deinen Impfpass.
  • Du kannst deine Eltern oder auch eine gute Freundin oder einen guten Freund mitnehmen oder ganz allein hingehen.

Das Immunsystem - einfach erklärt

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Wie funktioniert unser Immunsystem?

Im Alltag kommen wir immer wieder mit Krankheitserregern in Berührung.

  • Unser Immunsystem hat die Aufgabe, diese Krankheitserreger abzuwehren und zu bekämpfen.
  • Alle Eindringlinge bekommen es zunächst mit dem unspezifischen Immunsystem zu tun. Die Haut und die Schleimhäute bilden die erste Verteidigungslinie. Sie lassen keine Stoffe oder Keime rein, die uns schaden können und nicht willkommen sind.
  • Wenn das angeborene Immunsystem nicht reagieren kann, greift das erworbene Immunsystem die Krankheitserreger an.
  • Das erworbene Immunsystem funktioniert wie ein „Gedächtnis“: Wenn bestimmte Zellen des erworbenen Immunsystems mit den Antigenen in Berührung gekommen sind, dann können sie sich lebenslang daran „erinnern“ und sie sofort bekämpfen.
  • Immunität gegen bestimmte Krankheiten kannst du auch durch Impfungen bekommen.

Hände waschen - einfach erkärt

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Richtig Hände waschen

Was kannst du tun, um dich im Alltag vor Viren und Bakterien zu schützen? Deine Hände kommen im Alltag mit vielen Gegenständen in Kontakt. Dort können sich Viren und Bakterien befinden. Händewaschen ist daher eine der wichtigsten Maßnahmen, um sich vor Krankheiten zu schützen!

So wäschst du deine Hände gründlich:

  • Halte deine Hände unter fließendes Wasser. 
  • Seife deine Hände gründlich an allen Stellen ein. Dazu gehören deine Handrücken, alle Finger, die Fingerzwischenräume und Fingernägel. 
  • Reibe die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden. 
  • Spüle danach deine Hände unter fließendem Wasser ab.
  • Trockne deine Hände sorgfältig ab. Am besten mit einem eigenen Handtuch oder einem Einmalhandtuch (auf öffentlichen Toiletten).

Was ist Design Thinking?

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Design-Thinking: Der Prozess für dein Gesundheitsprojekt

Du möchtest ein Gesundheitsprojekt starten. Wir zeigen dir in unserem Video einen Weg, um Fragestellungen kreativ zu lösen: Mit dem sogenannten Design Thinking-Ansatz kannst du im Team neue Ideen und Produkte entwickeln. Das könnte zum Beispiel ein Video mit Fitnessübungen oder eine Einkaufsliste für leckere Snacks sein.