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Motivation

Wie du es schaffst, deinen Schweinehund zu überwinden.

Manchmal ist es gar nicht so leicht, sich nach einem Tag in der Schule noch einmal aufzuraffen und sich zu bewegen. Damit bist du nicht allein. Forschende haben herausgefunden, dass es nicht ausreicht, nur über die Vorteile von Bewegung und Sport Bescheid zu wissen, um sich zu motivieren. Um regelmäßig aktiv zu sein, kann es hilfreich sein, eine Methode zur Motivation anzuwenden. Hier stellen wir dir eine Methode vor, die du ausprobieren kannst.

Wie du es schaffst, deinen Schweinehund zu überwinden

Manchmal ist es gar nicht so leicht, sich nach einem Tag in der Schule noch einmal aufzuraffen und sich zu bewegen. Damit bist du nicht allein. Forschende haben herausgefunden, dass es nicht ausreicht, nur über die Vorteile von Bewegung und Sport Bescheid zu wissen, um sich zu motivieren. Um regelmäßig aktiv zu sein, kann es hilfreich sein, eine Methode zur Motivation anzuwenden. Hier stellen wir dir eine Methode vor, die du ausprobieren kannst.

Bewegungsziele erreichen: Die WOOP-Methode

  • WOOP steht für „Wish“ (Wunsch), „Outcome“(Ziel), „Obstacle“ (Hindernis) und „Plan“ (Plan).
  • Diese Methode besteht aus 4 Schritten. Nimm dir etwa 5-10 Minuten Zeit dafür. Am besten schreibst du dir deine Antworten auf die folgenden Fragen auf.

1. Wunsch (W wie wish)

Was möchtest du im Bereich Sport und Bewegung gerne erreichen?

Denke an die gesamte Woche. Welches Ziel ist herausfordernd für dich, aber dennoch erreichbar innerhalb dieser Woche?

2. Ziel (O wie outcome)

Was ist das bestmögliche Ergebnis, das du mit der Erfüllung deines Wunsches verbindest?

Wie würdest du dich fühlen, wenn du dir deinen Wunsch erfüllen könntest?

 

3. Hindernis (O wie obstacle)

Was könnten Herausforderungen sein, die dich von der Erfüllung deines Wunsches abhalten?

Was ist in dir, was dich davon abhält, deinen Wunsch zu verwirklichen?

Welche Emotionen halten dich davon ab?

Wähle das größte Hindernis aus. Finde eine Handlung, die du ergreifen kannst oder einen Gedanken, den du fassen kannst, wenn du bemerkst, dass dich dieses Hindernis davon abhält, dein Ziel zu erreichen.

4. Plan (P wie plan)

Mit welchem Plan kannst du das Hindernis umgehen oder beseitigen?

Gehe nach dem „Wenn-Dann-Prinzip“ vor: Wenn ich merke, dass [Hindernis]…, dann [Plan]


Hier ein Beispiel: Wenn ich merke, dass ich nach der Schule keine Lust mehr habe, joggen zu gehen, dann ziehe ich meine Sportschuhe nach den Hausaufgaben trotzdem an und gehe vor die Haustür. Ich jogge bis zum nächsten Häuserblock und falls ich dann immer noch unmotiviert sein sollte, kann ich abbrechen und umkehren.

Prof. Dr. Christine Joisten von der Deutschen Sporthochschule Köln hat diesen Beitrag wissenschaftlich gecheckt.

  • Helmholtz Munich (2019). Prävention: Sport und Bewegung. LE 3.2 Sportverhalten und Motivation.  [Letzter Abruf 17.08.2023]
  • Krott, N. R., Marheinecke, R., & Oettingen, G. (2019). Mentale Kontrastierung und WOOP fördern Einsicht und Veränderung. In S. Rietmann & P. Deing (Hrsg.), Psychologie der Selbststeuerung (S. 187–212). Springer Fachmedien Wiesbaden.
  • Oettingen, G., & Gollwitzer, P. M. (2017). Health behavior change by self-regulation of goal pursuit. In D. De Ridder, M. Adriaanse, & K. Fujita (Hrsg.), The Routledge International Handbook of Self-Control in Health and Well-Being (1. Aufl., S. 418–430). Routledge.

Letzte Aktualisierung: 23.10.2023