Falschinformationen, sogenannte Fake News, verbreiten sich auf sozialen Medien wie TikTok, Instagram und Snapchat besonders schnell.
Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass Menschen, die viel Zeit in den sozialen Medien verbringen, bei ihren Entscheidungen risikobereiter und impulsiver sind. Forschende aus den USA wollten nun herausfinden, ob es auch einen Zusammenhang zwischen intensivem Social-Media-Konsum und der Fähigkeit gibt, Fake News zu erkennen.
Urteilsvermögen wird durch zu viel Social-Media-Konsum getrübt
189 junge Erwachsene zwischen 18 und 20 Jahren nahmen an der Studie teil. Sie erhielten 20 Social-Media-Beiträge – zehn der Beiträge enthielten echte Informationen, bei den anderen zehn handelte es sich um Fake News.
Das Ergebnis: Die Teilnehmenden, die am meisten Zeit auf Social Media verbringen, hielten die falschen Nachrichten am ehesten für glaubwürdig und wollten sie auch öfter teilen.
Unser clever.gesund-Impuls:
Die Studie bietet einen aktuellen Anlass, im Unterricht über das Thema Social Media und Mediensucht zu sprechen. Mehr Informationen zu Fake News, Gesundheits- und Medienkompetenz sowie Mediensucht finden Sie hier auf clever.gesund:
- Woran erkenne ich gute Gesundheitsinformationen
- Fake News
- Mediensucht: Zocken, Handy & Internet: Die neue Sucht
Unsere Quelle
Die Studie “Problematic social media use is associated with believing in and engaging with fake news” ist im Mai 2025 im Fachmagazin PLoS One erschienen. Direkter Link zur Studie (in englischer Sprache): Problematic social media use is associated with believing in and engaging with fake news | PLOS One