Paper family cut-out on euro banknotes - Family budget concept

Schlechtere Gesundheit bei armutsgefährdeten Kindern nach Pandemie

Die Gesundheit von armutsgefährdeten Kindern und Jugendlichen war zum Pandemieende schlechter als bei Gleichaltrigen aus Familien mit höheren Einkommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI). Unter anderem waren armutsgefährdete Kinder und Jugendliche in der Pandemie stärker durch finanzielle Einschränkungen und beengte Wohnverhältnisse beeinträchtigt.

Die Analyse stützt sich auf Daten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 15 Jahren, die zwischen Februar 2022 und April 2023 im Rahmen der Studie „Kindergesundheit in Deutschland aktuell“ erhoben wurden. 

Weitere Kernpunkte der RKI-Studie: 

  • Kinder und Jugendliche aus finanziell benachteiligten Familien nahmen außerhalb der Schule seltener an kostenpflichtigen Sportkursen oder Vereinsangeboten teil als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Hinsichtlich der Beteiligung an schulischen Sport-AGs bestehen jedoch keine Unterschiede: Unabhängig vom familiären Einkommen nahmen Schülerinnen und Schüler hier gleich häufig teil.
  • Armutsgefährdete Eltern nutzten psychosoziale Unterstützungsangebote für oder mit ihren Kindern häufiger als Eltern mit höherem Einkommen.

Den ganzen Bericht können Sie auf den Seiten des RKI lesen: RKI - 2025 - Armut und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zum Ende der COVID-19-Pandemie. Ergebnisse der KIDA-Studie